Imagevideos sind aus dem Medienauftritt eines Fussballvereins heute nicht mehr wegzudenken. Während 10 bis 60 Sekunden fungieren die sogenannten Teaser für den jeweiligen Spieltag als Trailer und zeigen dabei den Zuschauerinnen und Zuschauern, was sie beim Stadionbesuch erwarten wird.
Mittlerweile setzen aber nicht nur Vereine auf Imagevideos in den sozialen Medien. Auch Verbände, Ligen oder die Athleten selbst nutzen Imagevideos, um Werbung für sich zu machen, und generieren dabei Millionen von Views. Die Videos werden von Saison zu Saison immer hochwertiger und somit auch lukrativer. Damit steigt jedoch auch der Aufwand, der hinter den kurzen und unscheinbaren Videos steckt.
Teams wie Inter Mailand haben ihr eigenes «Media House» im Rücken, das für die Produktion solcher und ähnlicher Videos verantwortlich ist. Andere Vereine setzen immer wieder auch auf Handyvideos. Die Qualität, der Aufwand und der Ertrag solcher Videos können, wie man an den folgenden Beispielen sieht, stark variieren.
https://www.instagram.com/reel/CsS61XlL0Kw/?igsh=Ym9zNmIwc2U3dXo1
https://www.instagram.com/reel/DC2pq2kNsnk/?igsh=MXFiZ3piN292a3Nz
https://www.instagram.com/reel/DDehxLtMfUT/?igsh=MTl1NmQ4aHExMmdxZg==
https://www.instagram.com/reel/DC3uYhfCfwY/?igsh=Z2F4cjgwMnIxcmtl
Auch im Schweizer Fussball setzen die Vereine immer mehr auf selbstproduzierte Imagevideos – allerdings mit grossen Unterschieden in Bezug auf die Häufigkeit und Qualität der Videos. Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, während zwei Monaten für drei Heimspiele der Berner Young Boys ähnliche Videos zu produzieren. Mit den Hürden, die mich dabei erwartet haben, hätte ich zu Beginn nicht gerechnet.
(pru)
