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Ein Sommer voller Berge

Ein Sommer voller Berge

7. Januar 2025

von Sina Schröder

Ich liebe die Natur, ich liebe Sport und ich liebe Berge. Auch dieses Jahr war ich wieder in den Bergen unterwegs, diesmal mit Kamera – das hat sich echt gelohnt!

Das Gute, wenn man oft wandern geht? Man sieht die unglaublichste Natur und kann sie fotografisch festhalten. Ich war in der ganzen Schweiz unterwegs. Vom Flüelapass bis nach Adelboden habe ich so einige Orte abgedeckt, davon auch den Nachthimmel! Hier seht ihr die Bilder meiner einzelnen Wanderungen.

Panixersee

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Beim Panixersee in der Nähe von Disentis fotografierte ich zum ersten Mal den Sternenhimmel. Die Wolken machten mir erst etwas Sorgen, da ich nicht wollte, dass sie den Nachthimmel verdecken, doch sie sorgten für den wunderschönen Kontrast. Die Wanderung um den See war nicht sonderlich lang, aber man kann sie von dort aus wunderbar weiter ins Gebirge oder hinunter ins Tal ausweiten. Landschaftlich lohnt es sich und ist auch die Astrofotografie super. Praktisch keine Lichtverschmutzung, ein Traum!

Flüelapass

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Nicht viele Bilder, aber die Wanderung war unglaublich schön! Man startet bei der Bushaltestelle «Abzweigung Schwarzhorn» und folgt dann den Schildern auf das Flüela Schwarzhorn auf über 3000 m ü.M. Wer möchte kann, wie ich, wieder runter von der Spitze, bis man beim Schild Richtung Grialetschhütte landet und von dort aus den sehr steinigen Weg zur Hütte folgen. Herausfordernd, aber wunderschön. Bei der Hütte lohnt sich eine Pause, dann könnt ihr den leichteren Weg zurück zur Passstrasse folgen, zum Start.

Engstligenalp

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Die Engstligenalp ist ein absolutes Wanderparadies. Es gibt etliche Wanderungen, welche man von dort aus unternehmen kann. Ich entschied mich für eine fünfstündige Wanderung zum Tälliseeli und dann zurück zum Wahrzeichen der Alp – dem Chindbettipass – der leider im Nebel war, aber theoretisch habe ich ihn gesehen. Ziemlich direkt nach dem See, sah ich die Steinböcke. Erst dachte ich, das sei ein interessanter Ast, doch je näher ich den Steinen kam, desto besser konnte ich erkennen, dass es kein Ast war, sondern Hörner. Ich umrundete den Stein und eine ganze Gruppe ein Steinböcken war da, einfach unglaublich. Später sah ich sogar einen Bartgeier, leider war ich zu langsam, um meine Kamera dann bereit zu haben.

Jöriseen

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Für diese Wanderung bin ich um 2.00 Uhr in der Nacht aufgestanden, war um 4.00 Uhr am Parkplatz für die Jöriseen und konnte sogar den Sternenhimmel ablichten. Dort seht ihr wieder das Flüela Schwarzhorn. Die Wanderung zu den Jöriseen war steil, aber wunderschön und man wird mit einem atemberaubenden Anblick belohnt. Ich wartete etwa 30 Minuten auf den Sonnenaufgang und genoss die Ruhe auf dem Berg. Auf dem Rückweg sah ich sogar eine neugierige Gams.

Oberalppass

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Beim Oberalppass war ich nicht richtig wandern, ich wollte dort aber unbedingt hin, um Fotos zu machen. Gesagt, getan. Eine Stunde vor der goldenen Stunde war ich dort und erkundete die Umgebung. Der ikonische Leuchtturm musste natürlich fotografiert werden. Auch ein Standard-Selbstportrait darf nicht fehlen. Der See beim Pass bietete ein klasse Motiv, vor allem das alte Haus war wunderschön. Als die Sonne unterging, war die Stimmung atemberaubend – und schweinekalt!

Crestasee

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Erst wollte ich nicht den Weg auf mich nehmen, bei dem schlechten Wetter zum Crestasee zu fahren. Doch es hat sich mehr als gelohnt. Die einzigartige Stimmung war der Hammer und auch wenn die Wanderung von der Bushaltestelle um den See eher kurz war, war sie doch sehr szenisch und die Bilder sprechen für sich.

St. Anton im Appenzellerland

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Nur 15 Autominuten von meinem Zuhause entfernt ist St. Anton bei Oberegg. Eine wunderschöne Gegend zum wandern mit hammer Aussicht auf den Bodensee, in das Rheintal und zum Säntismassiv. Alles dabei. An dem Tag war mir langweilig und ich entschloss mich spontan, das schöne Wetter zu nutzen und lief dort eher ziellos durch den Wald, doch knipste richtig stimmungsvolle Bilder. Vor allem die Wolkenformation sah aus wie ein Drache.

(eli)

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